
Im August 2024 hatte ich das große Privileg und die tiefe Freude, an derEuropäischen Ökodorf-Versammlung, die vom 20. bis 25. August im lebhaften und malerischen Ökodorf vonÄngsbacka, Schweden, stattfand, teilzunehmen. Ängsbacka ist eines der inspirierendsten Ökodorfprojekte mit einer Geschichte von über 20 Jahren. Es ist nicht nur für seine florierende Gemeinschaft bekannt, sondern auch dafür, das größteTantra-Festival der Welt, das jedes Jahr Tausende von Menschen in einem Geist der Offenheit und Transformation zusammenbringt.
Diese bemerkenswerte Versammlung wurde vonGEN Europa, dem Europäischen Ökodorf-Netzwerk, organisiert und begrüßte über800 Teilnehmeraus mehr als40 Ländern und sechs Kontinenten. Unter so einer vielfältigen Gruppe von Individuen zu sein, die sich alle der Mitgestaltung einer regenerativeren und harmonischeren Welt widmen, war sowohl demütigend als auch zutiefst inspirierend.
Im Laufe der Woche hatte ich die Ehre, antiefen Gesprächen teilzunehmen, von anderen zu lernen und mein Verständnisdarüber zu erweitern, wie wir gemeinsam eine nachhaltigere Zukunft gestalten können. Unter den vielen aufschlussreichen Vorträgen stach einer besonders hervor, der über dieWeltreinigungstagInitiative. Als die größteBasisbewegung der Welt, hat sie über20 Millionen Menschen in 191 Ländern mobilisiert., die alle zusammenarbeiten, um Umweltverschmutzung zu bekämpfen – ein außergewöhnliches Zeugnis für die Kraft kollektiven Handelns.
Das Treffen bot auch wertvolle Diskussionen zu Themen wieder Governance von Ökodörfern, Rahmenbedingungen für Selbstorganisation, den Herausforderungen bei der Schaffung alternativer Bankensysteme, der Integration neuer Technologien, rechtlichen Strukturen für absichtliche Gemeinschaften und der Entwicklung von Freiwilligen- und Wohnprogrammen. Es war demütigend, sowohl dieeinzigartigen Herausforderungen zu erleben, mit denen verschiedene Ökodörfer konfrontiert sindals auch dietiefen Gemeinsamkeiten, die sie über Kulturen und Kontinente hinweg vereinen.
Besonders inspirierendwar derWorkshop, der in Zusammenarbeit mit der UNESCO und Gaia Education, derTeil des Ecovillage Design Course– eine wirklich aufschlussreiche Erfahrung für mich.Gaia Education.
Ein weiteres beeindruckendes Konzeptwurde während derMasterclass von Les Pas-Sages, einer in Frankreich ansässigen Organisation, dieÖkodörfer und partizipative Wohnprojekte unterstützt. Als Mitglied vonGEN, bieten sierechtliche, finanzielle und governance-technische Unterstützungum Gemeinschaften zu helfen,nachhaltige, kooperative Lebensmodelle zu schaffen.
Bemerkenswert ist, dass sie einalternatives Finanzierungsmodell entwickelt haben, dasbürgergestützte genossenschaftliche Eigentumsverhältnisse ermöglicht. Sie veranstalten auchweekly online gatherings, offering insights and support for community projects.
Learn more at les-pas-sages.org.
UNESCO and Gaia Education
One of the most meaningful aspects of this experience was attending the gathering together with my dear brother and friend, Austin, from El Valle, Dominican Republic. It was an honor to invite him into this space, and together we had the opportunity to connect with networks across Latin America and North America, including the International Community Organization (IC.org).
Me and Austin on the GEN ´24 in Ängsbacka
Another deeply enriching experience was reconnecting with friends from Tamera, Portugal, who contributed invaluable wisdom to the gathering’s workshops. One particularly moving session explored aging and dying within ecovillages—a topic approached with great care, respect, and sensitivity. The evenings were filled with profoundly beautiful moments—from Ecstatic Dances and sacred cacao ceremonies to the deeply heartfelt sharings of participants from Palestine and Israel, who spoke about the realities of peace work. Their words carried a painful yet necessary truth: that to create peace, we must learn to hold and transform our deepest wounds.
Vertreter von Findhorn, Tamera und Damanhur kommen zusammen, um ihre Erfahrungen, Weisheiten und Visionen für die Zukunft von Ökodörfern und regenerativen Gemeinschaften zu teilen.
Wenn ich über dieses Treffen nachdenke, fühle ichtiefe Dankbarkeitfür die geteilte Weisheit, die vertieften Freundschaften und das kollektive Engagement, eine gerechtere und regenerative Welt mitzugestalten. DasEuropäische Ökodorf-Treffen 2024 in Ängsbackawar eine wahrhaft demütigende und transformative Erfahrung, die mich erneut an dieunglaubliche Stärke der Gemeinschaft und die Kraft der gemeinsamen Vision erinnerte..
Mit einem Herzen voller Dankbarkeit trage ich diese Erfahrungen weiter und hoffe, auf meine eigene kleine Weise zur schönen, sich entfaltenden Geschichte einer verbundenen und mitfühlenden Welt beizutragen.